Ein Grossaffe der Berge
Der Berggorilla (Gorilla beringei beringei) ist eine Unterart des Östlichen Gorillas. Im Vergleich zu seinen Verwandten im Tiefland hat er ein längeres, dichteres Fell, das ihn in Höhen zwischen 1'400 und über 3'000 Metern vor Kälte und Nässe schützt. Die Nächte können dort bis gegen zehn Grad abkühlen, und Regen fällt das ganze Jahr.
Genetisch sind Gorillas eng mit uns verwandt: Rund 98 Prozent des Erbguts stimmen mit dem des Menschen überein. Das zeigt sich in ihren Händen mit Fingerabdrücken, im Mienenspiel und im Sozialverhalten. Es hat aber auch eine Kehrseite: Gorillas stecken sich leicht mit menschlichen Krankheiten an, und schon eine Erkältung kann für sie gefährlich werden.
