Bild: Savanne mit Palmen und Antilopen im Murchison-Falls-Nationalpark

Die besten Nationalparks in Uganda: Welcher passt zu Ihnen?

Gorillas, Schimpansen, Savanne oder Berge: welcher Park zu welchem Interesse passt und wie viel Zeit Sie brauchen.

Redaktion Uganda Gorilla Trekking
Veröffentlicht: 5. November 2026 · 5 Min. Lesezeit

Die besten Nationalparks in Uganda zu finden ist gar nicht so einfach: Das Land hat weit mehr Parks, als die meisten Reisenden auf einer Reise besuchen können. Manche sind für eine Sache weltberühmt, andere sind ruhiger und eher etwas für Reisende mit Zeit. In dieser Übersicht ordnen wir die Parks nach Interessen, mit praktischen Hinweisen zur Lage.

Wir beginnen mit den Parks, die wir am häufigsten in unsere Reisen einbauen, und schliessen mit denen, die mehr Zeit verlangen.

Bwindi Impenetrable Forest

Der wichtigste Park für Gorillas, mit vier Sektoren und mehr als zehn habituierten Familien. Ein uralter Regenwald zwischen rund 1400 und 2600 Metern. Mehr unter Bwindi Impenetrable Forest.

Queen-Elizabeth-Nationalpark

Der abwechslungsreichste Park: Savanne, Seen, Kraterseen, der Kazinga-Kanal und die baumkletternden Löwen von Ishasha. Ideal nach den Gorillas. Mehr unter Queen-Elizabeth-Nationalpark.

Murchison-Falls-Nationalpark

Der grösste Park im Norden, wo sich der Nil durch eine enge Schlucht zwängt. Dazu Pirschfahrten in der Savanne und Bootsfahrten auf dem Nil. Mehr unter Murchison-Falls-Nationalpark.

Kibale-Nationalpark

Der beste Ort für das Schimpansen-Trekking, günstig gelegen zwischen dem Norden und dem Südwesten. Mehr unter Schimpansen-Trekking im Kibale-Nationalpark.

Mgahinga-Gorilla-Nationalpark

Klein und ruhig, am Fuss der Virunga-Vulkane: Gorillas, Goldmeerkatzen und die Batwa. Mehr unter Mgahinga-Gorilla-Nationalpark.

Lake-Mburo-Nationalpark

Lake Mburo liegt Kampala am nächsten und hat eine ganz andere Landschaft: hügelige Savanne mit Akazien und Seen. Sie sehen dort unter anderem Zebras und verschiedene Antilopen. Fusssafaris sind hier möglich, was in vielen anderen Parks nicht erlaubt ist. Der Park passt gut als Zwischenhalt auf dem Weg nach Bwindi.

Kidepo-Valley-Nationalpark

Kidepo liegt im abgelegenen Nordosten und ist bekannt für seine weite Landschaft und die raue Stimmung. Ein Park für Reisende mit Zeit und Abenteuerlust, oft per Flug erreichbar. In eine kurze Gorilla-Reise passt er kaum.

Ruwenzori-Gebirge

Das Ruwenzori-Gebirge ist vor allem etwas für Wanderer. Mehrtägige Touren führen durch verschiedene Vegetationszonen bis zu Gipfeln mit Schnee und Gletschern. Eine ernsthafte Tour, die gute Kondition verlangt.

Mount Elgon und Semuliki

Mount Elgon im Osten bietet Höhlen, Wasserfälle und Wanderwege rund um einen alten Vulkan. Semuliki im Westen ist ein Ausläufer des Kongo-Regenwalds, mit besonderen Vogelarten und heissen Quellen. Beide sind schön für alle, die mehr als die Klassiker suchen, liegen aber weit von der Gorilla-Route entfernt.

Unsere Top fünf und warum

  1. Bwindi Impenetrable Forest: die meisten Gorillafamilien und ein uralter, undurchdringlicher Regenwald.
  2. Queen-Elizabeth-Nationalpark: abwechslungsreich und tierreich, mit den baumkletternden Löwen.
  3. Murchison-Falls-Nationalpark: der Wasserfall, der Nil und Pirschfahrten.
  4. Kibale-Nationalpark: der beste Ort für Schimpansen.
  5. Mgahinga-Gorilla-Nationalpark: ruhig, mit Goldmeerkatzen und Vulkanen.

Wie viel Zeit pro Park?

ParkIdeale DauerPasst für
Bwindi2 bis 3 NächteGorillas, Batwa, Ruhe
Queen Elizabeth2 bis 3 NächtePirschfahrten, Bootsfahrt
Murchison Falls2 bis 3 NächteWasserfall, Tierwelt
Kibale1 bis 2 NächteSchimpansen
Mgahinga1 bis 2 NächteGoldmeerkatzen, Vulkane

Welche Parks liegen auf einer Route?

Manche Parks reihen sich fast von selbst aneinander: Kibale, Queen Elizabeth (Ishasha) und Bwindi bilden eine logische Linie von Norden nach Süden, und mit mehr Zeit passt Murchison Falls davor. Mgahinga und Bwindi (Rushaga) liegen im Südwesten nahe beieinander.

Wie das in der Praxis aussieht, zeigen 4 Tage: Schimpansen- und Gorilla-Trekking, 9 Tage: Gorillas, Schimpansen und Safari und die 14-tägige Uganda-Rundreise, die alle fünf Top-Parks verbindet.

So wählen Sie

InteresseParkEmpfohlener Aufenthalt
GorillasBwindi oder Mgahinga2 bis 3 Nächte
GrosswildQueen Elizabeth oder Murchison Falls2 bis 3 Nächte
SchimpansenKibale1 bis 2 Nächte
Ruhe am WasserLake Bunyonyi1 bis 2 Nächte

Kombinieren Sie Parks, die auf dem Weg zueinander liegen. Fahrzeiten finden Sie unter Uganda-Reise planen.

Häufige Fragen

Welcher Nationalpark in Uganda ist der beste?

Das hängt von Ihren Interessen ab: Bwindi für Gorillas, Queen Elizabeth für Tiere der Savanne, Kibale für Schimpansen.

Wie viele Parks schaffe ich auf einer Reise?

Drei bis vier Parks in neun Tagen sind gut machbar, fünf in zwei Wochen.

Welcher Park liegt Kampala am nächsten?

Lake Mburo.

Lässt sich Kidepo mit Gorillas kombinieren?

Nur mit viel Zeit oder mit einem Inlandflug; Kidepo liegt weit von Bwindi entfernt.

Gibt es Parks für Kinder?

Ja. Im Queen Elizabeth und im Murchison Falls gibt es Pirschfahrten und Bootsfahrten ohne Altersgrenze. Für das Gorilla-Trekking gilt ein Mindestalter von 15 Jahren.

So entsteht dieser Ratgeber

Wir planen Gorilla- und Primatenreisen in Uganda und arbeiten täglich mit den Permits, Sektoren und Regeln der Uganda Wildlife Authority (UWA). Tarife, Zeiten und Vorschriften prüfen wir bei jeder Aktualisierung an der offiziellen Quelle. Für Einreise, Gesundheit und Sicherheit verweisen wir auf die zuständigen Stellen: die Reisehinweise des EDA, Ihre reisemedizinische Beratungsstelle oder Ihren Hausarzt und die Einreisebehörde Ugandas.

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Welche Parks passen zu Ihnen?

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